Die Solothurner Künstlerin Luzia Hürzeler (*1976) beschäftigt sich seit 20 Jahren mit der Repräsentation von Tieren sowie den kulturellen Vorstellungen, die Menschen damit verbinden. In Hürzelers Fotografien, Videos und Installationen hinterfragt die Künstlerin kritisch, wie Tiere in naturhistorischen Museen, Zooanlagen oder in der Kunst inszeniert und welche Bedeutungen ihnen dabei zugeschrieben werden. Die Ausstellung lädt dazu ein, der Konstruktion von «Naturbildern» auf die Spur zu kommen und alternative Perspektiven zu erkunden. So zählen im Kunstmuseum Solothurn, 1902 als «Museum der Kunst und Wissenschaft» gegründet, für einmal wieder Wölfe, Vögel oder gar Gorillas zu den Protagonisten.
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