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WIM Sommerfest: Yes Don’t Panic & Anouck Genthon

Friday, 21 August 2026 · 20:00–22:00 · Werkstatt für Improvisierte Musik · 46.9501°N 7.4439°E · Berner Kulturagenda events / Bern culture events / Experimental

10–20.–

Location

Werkstatt für Improvisierte Musik

Waisenhausplatz 30

3011 Bern

BE

46.9501°N 7.4439°E

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Die Saisoneröffnung der WIM Bern! „Yes Don’t Panic“ ist ein demokratisches Conducting für improvisierende Musiker:innen und ihr Publikum - das Publikum kann via Smartphone ins Geschehen eingreifen. Und die Violinistin Anouck Genthon präsentiert ihr Soloprojekt aẓǝl. Bar offen ab 18:00, Konzerte um 20:00. Marc Jenny & Teilnehmende des Workshops „Yes Don’t Panic“ «Yes Don’t Panic» ist ein demokratisches Conducting für improvisierende Musiker*innen und ihr Publikum. Mit Tablets senden die Musiker*innen einander Spielanweisungen. Auch das Publikum kann mit dem eigenen Smartphone das Conducting übernehmen. Das Anweisungs-Set, mit den zur Verfügung stehenden Anweisungen und Funktionen, enthält grundlegende musikalische Spiel- und Denkarten, Parameter wie Dynamik, Rhythmus, Klangfarbe oder ganze Improvisationskonzepte. Obwohl die Musiker*innen bei der Umsetzung der Anweisungen sehr individuell und bisweilen überraschend vorgehen, lassen sich mit «Yes, don’t Panic!» vielschichtige musikalische Klangwelten und überraschende Verläufe gestalten. Instant-Composing-Improvisation mit Höhenflügen, Überforderung und Humor an der Grenze zum Wahnsinn. Anouck Genthon – „aẓǝl“, Violine Im Jahr 2023 entwickelte sich durch die Komposition meines ersten Solostücks mit dem Titel „aẓǝl“ ein neuer kreativer Ansatz. Dieses Projekt ermöglichte es mir, meine künstlerische Arbeit in einen grösseren Zusammenhang zu stellen, indem ich sie mit meiner früheren Tätigkeit als Ethnomusikologin verknüpfte, da dieses Solostück auf ethnomusikologischen Forschungen basierte, die ich von 2008 bis 2011 im Niger und in Algerien zur Musik der Tuareg durchgeführt hatte (Master-Abschluss in Ethnomusikologie an der EHESS Paris). Während meiner Feldforschung in Niamey, in der Region Azawagh im Niger und in Tamanghasset, Algerien, hatte ich die Gelegenheit, Tuareg-Musikerinnen kennenzulernen, die die „Anzad“ spielten, eine einseitige Geige, die traditionelle Gesangspoesie begleitet. Der verzierte Spielstil und das spezifische Klangtimbre dieser Geige, die aus einer einzigen Pferdehaarsaite besteht, hinterliessen einen bleibenden Eindruck und wirkten sich viele Jahre später auf mein eigenes Violinspiel aus. Die in Frankreich geborene und in Genf lebende Geigerin Anouck Genthon widmet sich in ihrem musikalischen Schaffen dem Klang und dem Hören. Sie arbeitet in verschiedenen Duos mit Lionel Marchetti, David Meier, Ed Williams und Antoine Läng zusammen, sowie mit dem Trio tangent+mek, dem LGBS Quartett, Le UN, Insub. und dem Grand Chahut Collectif

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Source: bka-events