Im Rahmen der Barocktage Solothurn 2026 Italienische Klangkultur aus dem Palazzo della Cancelleria des Kardinals Pietro Ottoboni Im Rom des ausgehenden 18. Jahrhunderts war er einer der einflussreichsten Musikpatrone der Stadt: Pietro Ottoboni. Der kunstliebende Kardinal versammelte alles, was in der Komponistenzunft Rang und Namen hatte in seinem zu einem Kulturzentrum umfunktionierten Palazzo della Cancelleria im Herzen Roms und liess Opern und Oratorien, aber auch Kantaten und Instrumentalmusik von den bedeutendsten Komponisten der Zeit, darunter Arcangelo Corelli, Alessandro und Domenico Scarlatti und Georg Friedrich Händel, aufführen. Domenico Scarlatti und Georg Friedrich Händel traten im Hause Ottobonis sogar zum Wettstreit an Cembalo und Orgel an. Daneben schrieb er auch selbst Librettos. Das in Basel ansässige Ensemble Tra Noi spürt in seinem Konzert diesem hochkarätigen Künstlerkreis nach und richtet die Schlaglichter dabei nicht nur auf Instrumental-, sondern auch auf Vokalmusik, arrangiert für die Besetzung Violine, Blockflöte, Viola da gamba/Quintone und Cembalo .
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